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Aktuelles:

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Pfarrgemeinde Bad Bertrich / Kennfus

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„Nachlese“ zum Konzert „Querflöte und Orgel“

Am 23.06.19 spielten die Querflötistin, Frau Ulrike Friedrich, und Prof. Johannes Geffert an der Orgel das Konzert „Querflöte und Orgel“ in der Kennfuser Marienkirche.

Etwa 45 begeisterte Zuhörer besuchten das Konzert.

Nach den Eingangsworten durch den Pfarrgemeinderat begannen Friedrich und Geffert mit dem Spiel der mehrsätzigen Sonate D-Dur von Johann J. Quantz,der einst Flötenlehrer des Preußenkönigs Friedrich dem Großen war. Quantz gilt auch als Erfinder der Querflöten.

Das nächste Werk erscheint im Werksverzeichnis von Johann S. Bach mit der Nr. BWV 1020. Die Sonate g-moll wird aber heutzutage eher Carl Phillipp E. Bach (einem seiner Söhne) zugeschrieben, der für seine schönen Kompositionen im „galanten“ Stil berühmt ist.

Zwischen den Stücken brachte Prof. Geffert den Zuhörern die musikhistorischen Fakten und Zusammenhänge sowie die Stimmen (Pfeifenarten) der Orgel verständlich näher und schaffte so eine Bindung zwischen den einzelnen Musikstücken, den Interpreten und dem Publikum.

Mit Wolfgang A. Mozarts Andante C-Dur (für Flöte und Orgel) tauchte man förmlich in die Zeit der sog. Wiener Klassik ein. Mozart selber komponierte überwiegend Musik für das Klavier, für ihn war aber klar (Zitat aus einem Brief an seinen Vater, 1777): „Die orgl ist doch in meinen augen und ohren der könig aller instrumenten“.

Die Registrierung mit dem Stopped Diapason 8’ solo und dem Hinzuziehen der sanft-streichenden Dulciana 4’ im Zusammenspiel mit der Querflöte bot einen wunderbaren Hörgenuss und ließ den typischen Klang von Mozarts Kompositionen hervorragend wiedergeben.

Auch solistisch wurde die kleine Orgel eingesetzt. Mit einigen Sätzen aus Clérambaults Suite du Duxiéme ton präsentierte Joh. Geffert eine französisch-barocke Komposition, die mit einigen Registern der Orgel, u.a. mit der Twelfth (Nazard), der Terz und dem zusammengestellte Cornet erstaunlich (letzter Satz „Caprice“) gut wirkte, obwohl die Stücke für große Orgeln geschrieben wurden.

Die 2016 erschienene CD-Aufnahme „Flöte und Orgel“ von Friedrich und Geffert beinhaltet mit dem Titel „Souvenir des Alpes“ eine romantische Komposition von Theobald Böhm, welche ursprünglich für Flöte und Klavierbegleitung geschrieben wurde.

Dieses Stück war auch Teil des Konzertprogramms, wo beim Lauschen förmlich Bilder einer Alpenlandschaft vor dem geistigen Auge entstanden.

Dabei kamen neben dem Stopped Diapason 8’ und Dulciana 4’ auch die Fifteenth 2’ im empfindsamen Auf-und Abregistrieren zum Einsatz, die eigentlich kein Principal, sondern ein überblasendes Flageolett ist.

Zum Ende des „sommerlichen“ Konzertes wurde es noch „Italienisch-fröhlich“ mit Giovanni Plattis Sonate G-Dur, wo Geffert im letzten Satz „Arietta con Variazioni non tanto allegro“ die abwechselnden Takte in piano (nur manualtier) und forte (mit Pedalspiel) mit den Registern Stopped Diapason 8’ + Dulciana 4’ + Fifteenth 2’ spielte, und somit der Orgel trotz Ermangelung eines Subbaß 16’ und einer Zweimanualigkeit unglaublich viel Klang und Variabilität entlockte.

Was eine kleine Orgel mit den „richtigen“ Registern, einer guten Akustik, der Auswahl der passenden Musikstücke und hervorragenden Künstlern doch an Klang hervorbringen kann, ist wirklich erstaunlich.

Ein herzlicher Dank gilt allen Menschen, die zum Gelingen des Konzertes beigetragen haben.

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